Nachtrag: Herren steigen in Pro A auf und verlieren letztes Spiel in Berlin

Eine lange Saison geht für unsere Herren zu Ende. Nach dem ersten Platz in der Hauptrunde, dem Erreichen des Final 4 des Pokalwettbewerbs und dem ersten Platz in der Aufstiegsrunde freuen sich unsere Herren über eine erfolgreiche Saison.

Im letzten Spiel der Aufstiegsrunde trat man gegen die Mannschaft aus Neukölln Berlin an. Die Berliner werden trotz des nur dritten Platzes auch nächstes Jahr in der Pro A spielen, da der SSV Plauen seine Mannschaft zurückzieht.

Nach 9 Siegen in 9 Spielen mussten sich unsere Haie dieses Mal jedoch geschlagen geben. Nach zahlreichen Ausfällen hin zum Saisonende trat man in Berlin gar mit sechs Spielern der U18 an, deren bisherige Bundesligaerfahrung sich zum größten Teil in Minuten erfassen lässt. Dennoch bot man den motivierten Berlinern lange Zeit Paroli und musste sich erst in der zweiten Halbzeit mit insgesamt 11:7 geschlagen geben. Auch wenn unsere Sharks sich gerne einen Sieg zum Abschluss gewünscht hätten, so überwiegt klar die Freude über die erreichten Ziele in der Saison.

Wie geht es nun weiter für unsere Sharks?
Bis Mitte August steht für die meisten Männer Erholung auf dem Plan. Die jüngeren unter ihnen bereiten sich auf die kommende U17 Europameisterschaft in Tiflis vor. Nach der hoffentlich erfolgreichen Teilnahme werden sie verzögert in die Vorbereitung starten.

Welche Veränderungen wird es im Kader geben?
Noch steht der Kader der Sharks nicht final fest. Sicher wird sein, dass wieder zahlreiche Jungs aus der eigenen Jugend den Kader prägen werden. Mit Vitor Capucho Pavicic (zum ASC Duisburg) steht ein Abgang fest. Vom Kooperationspartner Waspo 98 sollen bisher Pedrag Jokic und Luca Seculic kommen. Dazu kehrt der frühere Jugendspieler Maximilian Frohreich wieder aus Barcelona nach Hannover zurück. Vier unserer jüngeren Spieler werden ihr Erststartrecht bei Waspo 98 ausüben und erste Erfahrungen in der Champions League sammeln können. Dennoch werden sie gleichermaßen für unsere Sharks ins Wasser steigen können.

Neben der Einbindung von Spielern soll auch das gemeinsame Training zwischen den Kooperationspartnern vertieft werden. Man darf also gespannt sein, zu was unsere Sharks in der nächsten Saison im Stande sein werden.